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Sylphe

Spielbare Wesen
Lebenserwartung Bis 250 Jahre
Herkunft Aeralis
Lebensraum Hohe Wolkeninseln, Nebelwälder, Berggipfel und abgelegene Regionen Aeralis
Ernährung Früchte, Kräuter, Nektar, Samen und seltene Himmelsblüten. Manche Sylphen trinken bevorzugt Tauwasser.
Gesellschaftsform Zirkel

Gesellschaft


Sylphen leben in kleinen, eng verbundenen Gemeinschaften, die als Zirkel oder Himmelsgärten bezeichnet werden. Kunst, Bildung und spirituelle Entwicklung stehen im Mittelpunkt ihres Lebens.
Konflikte werden selten durch Gewalt gelöst. Stattdessen vermitteln speziell ausgebildete Friedenssprecher zwischen den Parteien. Öffentliche Diskussionen und gemeinschaftliche Beratungen gelten als bevorzugte Form der Konfliktlösung.
Ansehen erlangt nicht, wer mächtig ist, sondern wer Wissen, Weisheit oder außergewöhnliche künstlerische Fähigkeiten besitzt.

Fähigkeiten


  • Außergewöhnlich leiser und eleganter Gang
  • Instinktive Wahrnehmung von Windrichtungen und Luftdruckveränderungen
  • Können Wetterumschwünge frühzeitig erkennen
  • Verlieren bei Stürzen deutlich langsamer an Höhe als andere Völker
  • Hervorragender Gleichgewichtssinn
  • Außergewöhnliche Beweglichkeit
  • Hohe Ausdauer in großen Höhen
  • Ausgeprägte Konzentrationsfähigkeit
  • Talent für Musik, Kunst und Magie
  • Besonders empfänglich für spirituelle und magische Energien
  • Hervorragendes Erinnerungsvermögen

Schwächen


  • Körperlich weniger belastbar als die meisten anderen Völker
  • Schwere Ausrüstung erschöpft sie schnell
  • Extreme Hitze und trockene Luft beeinträchtigen ihre Leistungsfähigkeit
  • Längere Aufenthalte in engen, dunklen Räumen belasten ihr Wohlbefinden
  • Direkte körperliche Konfrontationen vermeiden sie häufig
  • Verletzungen heilen langsamer als bei robusteren Völkern

Aussehen


Sylphen besitzen eine schlanke, anmutige humanoide Gestalt und wirken oft beinahe schwerelos. Ihre Haut schimmert leicht in hellen Naturtönen. Sie haben feine Gesichtszüge und Haarfarben von Schneeweiß über Silber bis Himmelblbau. Auch ihre Augen tragen ungewöhnliche Farben in Hellblau, Silber, Violett oder Türkis. Anders als die Harpyien wirken ihre Flügel eher wie durchscheinende, flügelartige Anhänge aus magischer Energie. Federartige Verzierungen befinden sich entlang von Armen, Schultern oder Rücken. Sylphen tragen fließende Kleidung aus leichten Stoffen, Seidenfasern und Wolkenweber-Garn. Manche besonders begabte Sylphen hinterlassen beim Bewegen einen feinen Schimmer aus Lichtpartikeln in der Luft.

Fortpflanzung


Sylphen bilden meist langfristige Partnerschaften, sind jedoch nicht zwangsläufig monogam. Emotionale Verbundenheit und gegenseitiger Respekt besitzen größere Bedeutung als formelle Bindungen.
Kinder werden lebend geboren und wachsen gemeinschaftlich innerhalb ihres Zirkels auf. Die gesamte Gemeinschaft beteiligt sich an ihrer Erziehung. Je älter die Sylphen werden, desto größer werden auch ihre “Flügel”.
Neugeborene gelten als besonders empfindlich gegenüber starken Wetterumschwüngen. Deshalb werden sie in geschützten Himmelsgärten aufgezogen, bis ihre Verbindung zu den Winden gefestigt ist.

Konflikt


Seit Jahrhunderten bestehen Spannungen zwischen Sylphen und Harpyien.
Die Sylphen betrachten sich als Hüter von Wissen, Kultur und Harmonie. Viele von ihnen sehen die Harpyien als grob, ungestüm und unnötig aggressiv an. Besonders deren starke Orientierung an Jagd, Stärke und Rangordnung stößt bei den Sylphen auf Unverständnis.
Die Harpyien wiederum empfinden die Sylphen als arrogant, weltfremd und überheblich. Sie werfen ihnen vor, die Herausforderungen des Lebens zu romantisieren und sich für überlegen zu halten.
Trotz dieser Vorurteile gibt es immer wieder Gelehrte, Händler und Diplomaten beider Völker, die versuchen, die jahrhundertealte Feindschaft zu überwinden. Einige Legenden berichten sogar von seltenen Bündnissen, die Aeralis in Zeiten großer Gefahr gerettet haben.